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Blick auf die Altstadt
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| | 1) Allgemeine & wichtige Hinweise
2) Geschichte & Kultur
3) Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
4) Besichtigung & Stadtrundgang
5) Umgebung & weitere Orte
6) Mehr Bilder von Opatija
Allgemeine & wichtige Hinweise:
An der Kvarner Bucht liegt der schöne Ferien-, Bade- und Luftkurort Opatija, in dem der kroatische Tourismus seine Anfänge nahm. Neben dem großen Badeplateau „ Slatina“, das mit seinen Bars, Kinderschwimmbecken und Spielplatz jedes Jahr viele Menschen anzieht, hat die Stadt einiges zu bieten, wie Luxushotels, Spitzenrestaurants, Wassersport, Konzerte, Opern- und Ballettvorstellungen, sowie Kinovorstellungen auf der Freilichtbühne. Auch nachts werden die Bürgersteige nicht hochgeklappt. Tanzterrassen und Bars an der Uferpromenade „Marsala Tita“, sowie Nightclubs und Discotheken lassen jedes Nachschwärmerherz höher schlagen. Opatija beherbergt ca. 12000 Besucher pro Jahr – das liegt wahrscheinliche auch an den sehr mild ausfallenden Wintermonaten, die natürlich dazu reizen, die meist frostigen Tage in Deutschland, dort ohne „Schal-Mütze-Handschuhe“ in der ruhigen Nebensaison zu verbringen.
Geschichte & Kultur:
Den Namen erhielt die Stadt durch eine im 15. Jh. entstandene Abtei der Benediktiner (ital. „abbazia“). 1843 wurde die Straße zwischen Rijeka und Lovran fertiggestellt, dadurch gelang Opatija der Aufstieg zum Modebad. 1844 ließ der reiche Rijeker Kaufmann Iginio Scarpa die heute älteste Villa „Villa Angiolina“, benannt nach seiner Triestiner Frau, erbauen. Diese steht im wunderschönen Angiolina Park. 1857 wurde die Bahnstrecke Wien-Triest fertiggestellt, die der Stadt ebenfalls zum Aufstieg verhilf. Bedingt durch die schnelle Anreisemöglichkeit der habsburgischen „Haute Volue“. Mit der Fertigstellung der Dampfschifffahrtslinie Rijeka-Opatija 1867 und dem Ausbau der Bahnstrecke nach Rijeka gelang es Opatija die exklusiven Massen anzuziehen. 1884 eröffnete der Bahnhof Matulj, am Hang östlich des Ortes seine Pforten. Dort wurde auch das 1. Luxushotel (Kvarner) erbaut. Zwischen 1883 und 1914 brach ein wahrer Villenboom aus und prägt auch heute noch das Stadtbild entlang der Hauptstraße. Hoher Adel aus Wien, Preußen, Italien, Rumänien und Schweden kam gereist, so das Opatija als Sommerferienort berühmt wurde und unter den damaligen oberen 10.000 als „Topadresse“ galt.
Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick:
Hotel Kvarner
Villa Angiolina
Villa Ariston
Villa Madonna
Evangelischen Kirche
Jakobskirche 15. Jh.
Bronzerelief Pieta von Mestrovic
Thalassocenter
Theater 19. Jh.
Park Angiolina
Park Sv. Jakov
Marmorbrunnen von 1889 im Park Sv. Jakov
Pavillon Sporer von 1900 im Park Sv. Jakov
Bronzestatue „Gruß an das Meer“ 1956
Strandpromenade Lungomare
Besichtigung & Stadtrundgang:
In dem Ort und seinen historischen Bauwerken wurde viel Arbeit und Aufwand gesteckt, um das Flair der damaligen k. und k. Prunkzeiten wieder herzustellen. Zum Teil ist dies auch gelungen, obwohl es hinter vielen Fassaden bröckelt, aber genau das macht den nostalgischen Ort zu dem was er ist, eine Stätte mit viel Historie und einer interessanten Geschichte. Neben den schönen Hotels mit mediterran ausgerichteten Sälen erbaut im 18. und 19. Jh., ist wohl das Kvarner das Prunkvollste und Älteste Hotel. Es wurde von den „Wiener Südbahn“ Architekten“ entworfen. Den Kristallsaal aus Stuck und Marmor schuf 1911 der Architekt Alfred Wildhack. Auch die Villen in Opatija sollte man sich unbedingt anschauen. Hier steht natürlich die im Biedermeier Stil angelegte Villa Angiolina im Vordergrund. Am Punta Kolava findet man die Sezessions- Villa Ariston (heute Restaurant mit Zimmern), erbaut vom Wiener Architekten Karl Seidl, der die Stadt enorm durch seinen individuellen Stil geprägt hat. Am Lungomare trifft man auf die schöne Villa Madonna, die heute als Restaurant dient. Wer gerne in Kirchen geht, hat auch hier die Möglichkeit dazu. In der kleinen evangelischen Kirche (eine Besonderheit im sonst Katholischen Kroatien), die vom schwedischen König Oskar II. und Kaiser Franz Joseph I. mitfinanziert wurde, finden Gottesdienste in mehreren Sprachen statt. Die Jakobskirche aus dem 15. Jh. wurde mehrmals erneuert. Die Reste der Benediktinerabtei dienen Ihr als Fundament. Das Bronzerelief Pieta stammt vom berühmtesten kroatischen Bildhauer Ivan Mestrovic (1883-1962), der seine Spuren im ganzen Land hinterließ. Das Thalassocenter sowie das Theater aus dem 19. Jh. sind ebenfalls herrliche Anziehungspunkte in der Stadt. Auch Naturfreunde kommen nicht zu kurz und werden für ihren Besuch ausreichend belohnt. Im Park Sv. Jakov und im Park Angiolina finden sich die unterschiedlichsten Bäume, Gewächse und Pflanzen. Eine atemberaubende Kulisse aus der damaligen Prunkzeit und herrliche Erinnerungen für das Fotoalbum finden sie hier. Angelegt wurde die Parkanlage 1885 von Karl Schubert, dem Direktor der „Wiener K. und K. Gesellschaft für Parkgestaltung“. Besonders sehenswert ist der im Park Sv. Jakov stehende Marmorbrunnen, erbaut 1889 von Hans Rothansky und der Pavillon Sporer, errichtet 1900 vom Architektenteam Bauquer und Pio, der einst als Kaffeehaus diente und heute eine Galerie der modernen Kunst beherbergt. Die Bronzestatue „Gruß an das Meer“, erbaut 1956 von Zvonko Car, verkörpert das Wahrzeichen Opatijas.
Umgebung & weitere Orte:
Von Opatija aus lädt das wunderschöne Ucka-Gebirge mit guten Markierungen und malerischen Kulissen zu ausgedehnten Wanderungen ein, z.B. zum Bergdorf Vebrinac, ca. 2,5 Stunden. Wer mehr auf körperliche Ertüchtigung aus ist, kann sich als Bergsteiger testen. Mit seinen 1401m ist der Vojak der höchste Berg des Gebirges. Weniger anstrengend, jedoch mindestens ebenso zu empfehlen, sind romantische Spaziergänge am Meer, entlang der berühmten 12km langen Strandpromenade Lungomare, benannt nach dem österreichischem Kaiser Franz Joseph I., die in Richtung Norden bis Volosko (bekannt für leckeren Fisch) führt und im Süden bis zum Kurort Lovran, bekannt für Galerien und Ausstellungen. Auf dem Weg nach Lovran durchquert man das Hafenstädtchen Icici und den alten Fischerort Ika die beide gute Orte für Badeurlaub sind. Zur Riviera von Opatija gehören ebenfalls, das Fischerdörfchen Moscenicka Draga, auch „Perle der Opatija Riviera“ genannt, der Ort Brestova, von dem im Sommer stündlich die Fähre nach Cres geht und das kleine Brsec, das an einer Felsspitze über dem Meer liegt. | |
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