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Weites Land und hohe Berge
Altes Kloster in Ston
Kapitänsort Orebic
Afrika? Nein Peljesac!
Eine Badebucht in Orebic
Die Brücke von Veliki Ston
Längste Festungsmauer Europas
Wehrturm in Mali Ston
Rathaus von Veliki Ston
Hauptplatz in Ston
Reiche Pflanzenwelt
Schutzheiliger der Insel
Altes Kapitänshaus in Orebic
Kleine Häuschen in Mali Ston
Bollwerk in Ston
Viele einsame Inseln
Seltene Vegetation
Kirche Sv. Vlaho
Alte Inschriften sind überall
Einst eine stolze Burg
Wehrturm in Ston
Gässchen in Veliki Ston
Wilde Bergblumen
Erneuertes Mali Ston
Wege entlang der Mauer
Erstes Haus am Platz
Kaktusfrüchte in mass
Skipperhaus in Orebic
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| | 1) Allgemeine & wichtige Hinweise
2) Geschichte & Kultur
3) Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
4) Inselbesichtigung & Rundfahrt
5) Umgebung & weitere Orte
6) Mehr Bilder von Peljesac
Allgemeine & wichtige Hinweise:
Nach Istrien ist Peljesac die zweitgrößte Halbinsel Kroatiens Wie ein versunkenes Gebirge liegt der Bergrücken dieser “Fast-Insel”, von der Landenge bei Ston bis zur Landzunge Lovisce, 65 km lang und bis 961 m hoch im Meer. Nur an einer schmalen Stelle bei Ston ist Peljesac mit dem Festland verbunden und wurde dort von den Ragusanern (Dubrovnik), die von 1333 bis 1806 hier das Sagen hatten, durch eine Mauer vom Land abgetrennt. Im Gegensatz zu der vegetationsarmen Nordseite ist die Südseite reich an Weinhängen und Föhrenwäldern, die bis ans Meer reichen. Wie in einem Paradiesgarten gedeihen hier Palmen, Orangen, Zitronen und sogar Mandelbäume. Von hier stammen die berühmten Weine Dingac, Postup und Peljesac. Die Halbinsel ist besonders durch seinen Tierreichtum bekannt. Hier findet man auch die seltene Tiergattung der Mufflons. Ruhige Buchten, wunderschöne Strände und glasklares Wasser machen die Halbinsel, inmitten einer unberührten Natur, zum idealen Urlaubsort.
Geschichte & Kultur:
Peljesac wurde bereits von den Illyrern, Griechen und Römern besiedelt. Die Halbinsel fiel nach dem Untergang des Weströmischen Reiches an Byzanz. Im 9. Jh. Wurde sie von neretvanischen Piraten erobert. Die Republik Ragusa nutze sie als ab 1333 als Vorposten zum Salzabbau und baute den Hafen Ston zu einem Kriegshafen aus. Peljesac gewann ab dem 17. Jh. zunehmend durch den immer stärker wachsenden Seehandel an Bedeutung. Vorallem das an der Einfahrt zum Peljeski kanal gelegene Orebic wurde ein wichtiger Anlaufpunkt.
Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick:
Marmorhäuser im Renaissance-Barockstil in Kuciste
Schiffahrtsmuseum (Pomorski muzej) in Orebic
Kirche der Verkündigung in Orebic
Franziskanerkloster 15. Jh nahe Orebic
Klosterkirche 1486 von Mihoc Radisic nahe Orebic
Weinanbau in Dingac & Potomje
Festung Veliki Kastio 1357 in Veliki Ston
Kirche Sv.Vlaho (St.Blasius) in Veliki Ston
Franziskanerkloster (Franjevacki samostan) 14. Jh. in Ston
Kirche Sv. Nikolas 1347 in Veliki Ston
Rektorenpalast (Knezev dvor) in Veliki Ston
Bischofspalast 1537 mit Lapidarium in Veliki Ston
Vorromanische Kirche Sveti Mihovil 9.Jh. nahe Veliki Ston
Festung Pozvizd 1335 in Mali Ston
Verteidigungsmauer ca. 5 km 14. Jh. von Ston nach Mali Ston
Inselbesichtigung & Rundfahrt:
Das als unregelmäßige Fünfeck angelegte Städtchen Veliki Ston(ca. 600 Einw.) ist von einer 980m langen Mauer umgeben und durch das wuchtige , 1357 angelegte „Veliki Kastio“ gesichert. Der Ort liegt ganz im Süden der Halbinsel und wird von der längsten Verteidigungsmauer Europas dominiert. Die Stadt ist eine Gründung Ragusas und war eines der sieben Rektorate der Adriarepublik. Die Mauer und die Festung gehen auf das 14. Jh. zurück. Man erkennt schnell, das Ston nach einem exakten Plan errichtet worden ist. Einen Rundgang beginnen Sie am Besten an der Festung. Hier finden Sie auch die „Kirche Sv. Vlaho (St.Blasius)“ von 1870, die beim letzten Erdbeben 1996 stark gelitten hat. Am anschließenden Stadtplatz laden einige Cafes zum Verweilen ein. Links dominiert der u-förmige „Rektorenpalast (Knezev dvor)“ den Platz. Geradeaus befindet sich der 1537 errichtete Bischofpalast, dessen Lapidarium unter den Arkaden antike und mittelalterliche Steinmonumente präsentiert. Salz war nach dem Seehandel die zweitwichtigste Einnahmequelle Ragusas. Im Rektorat Ston liegen noch heute die Solinen. Die Mauer schützte diese Geldmaschine der Herren in Dubrovnik. Das Salz machte Ston zu einer wohlhabenden und bedeutenden Stadt mit hohem Ansehen. Die Mauer ist nach dem Erdbeben wieder hergestellt und kann besichtigt werden. Vom höchsten Punkt der Befestigung haben Sie einen herrlichen Blick über Ston und seine Salzgärten. Am anderen Ende der Mauer angelangt, finden Sie das „Franziskanerkloster (Franjevacki samostan)“ mit der 1347 entstandenen „Kirche Sv. Nikola“. Neben den vielen Schätzen birgt es auch das besonders schöne bemalte Kruzifix von Blaz Trogiranin. Etwas außerhalb der Ortschaft, auf einem Hügel gelegen, erhebt sich eine besondere Kostbarkeit, das im 9. Jh. errichtete vorromanische Kirchlein Sveti Mihovil. Hoch aufstehende Mauern, die durch schlanke Blendbögen und schmale Fenster bentont werden, verleihen dem Gotteshaus einen schlichten Glanz. Die wertvollen frühromanischen Fresken, im inneren der Kirche auf sie warten, zeigen u.a. den Kirchenstifter, sowie den hl. Michael.
Durch einen Berg von Veliki Ston getrennt liegt das kleine von einem rechteckigen Wall umgebene Wehrdorf Mali Ston (ca. 150 Einw.), an der landzugewandten Seite der Halbinsel. Mali Ston ist berühmt für seine Muschelzucht. Hier endet die Befestigung von Ston. Hoch über dem Ort thront die 1335 erbaute Festung „Pozvizda“, einstmals eine mächtige Burg, die heute leider nur noch eine Ruine ist. Die Pläne für Mali Ston können heute in Dubrovnik besichtigt werden und gelten als eine der ältesten architektonischen Pläne Europas. Mali Ston besteht aus drei Häuserreihen, einer Kirche, dem keinen Hafen, der Burg und dem Salzspeicher. Von der Festungsruine haben Sie einen herrlichen Blick über den Kanal von Peljesac, Mali Ston und die Umgebung. Über eine Treppe gelangt man auf die Mauer der Festung und zu einem Gebäude, das Sie durch einen schmalen Gang besteigen können.
Lovisce wurde vor 100 Jahren an der gleichnamigen großen, tief ins Land ziehenden Bucht von Siedlern aus Hvar gegründet. Bis 1973 war Lovisce nur auf dem Seeweg zu erreichen. Nun können die Touristen in den ruhigen Badeort kommen. Ab und zu wird mal gefeiert, aber dann kräftig. Rund um die Bucht werden kleine Feuerstellen angezündet und manche sehen sich den Feuerzauber vom Wasser aus zu. Zum Baden ist der Feinkiesstrand in der Bucht von Lovisce vor allem für Familien sehr geeignet. Wer es sehr ruhig mag, geht zu Fuß oder fährt mit dem Boot zu den umliegenden Buchten Krizica, Cesminova, Slatina oder an die zwei nördlichen Buchten Rasoha und Bezdija.
Kuciste (280 Einw.) liegt an der Nordwestseite der Halbinsel und ist ca. 7 km von Orebic entfernt. Den alten Ortskern bilden Marmorhäuser im Renaissance-Barockstil, umgeben von riesigen Pinien, Yuccapalmen, Zitronen, Zypressen und blühenden Mittelmeerpflanzen. Die einstigen Wohnsitze der Reeder und Kapitäne, die an den Reichtum vergangener Tage erinnern, stehen oftmals samt Inventar leer. Funde bezeugen, daß die Umgebung schon in prähistorischer Zeit besiedelt war. Der venezianische Kartograph Vicenzo Maria Coronelli zeichnete 1640 Kuciste mit seinen 30 Häusern in seine Karten ein. Die Blütezeit des Ortes lag im 18. Jh. und Anfang des 19. Jh. Das war auch die Blütezeit der Segelschiffahrt. Bademöglichkeiten findet man überall in den kleinen Einbuchtungen mit Sand- und Kiesstrand.
Orebic (1500 Einw.) ist das touristische Zentrum der Halbinsel Peljesac und befindet sich auf der Südseite der 5Halbinsel Peljesac an einem Hang des Berges Sveti Illija (961 m), der den Ort vor dem strengen Nordwind schützt. Hier finden Sie die drei größten Hotels, sowie eine Reihe von Campingplätzen. Seinen Namen hat die Stadt von der Seefahrerfamilie Orebic, die sich hier im 16.Jhr. niederließ. Zuvor trug der Ort den Namen „Trstenica“, wie der Strand, der sich dem heutigen Orebic anschließt. Fast 500 Jahre gehörte Orebic zur Republik Ragusa und hatte seinen eigenen Rektor. Heute bildet Orebic mit Korcula eine Gemeinde. In Orebic findet der Tourist alles was er für seinen Urlaub braucht: Geschäfte, Post und Banken haben in den Sommermonaten auch Sonntags geöffnet. Orebic hat eine über Jahrunderte währende Tradition als Kapitänsstadt. Von hier stammten große Kapitäne Ragusas. Vom 16.Jhr. an, war die Stadt ein wichtiger Warenumschlagplatz zwischen dem Osmanischen Reich und dem westlichen Europa. Seine Tradition lässt sich noch heute an den vielen Villen der pensionierten Kaptäne ablesen. In Ihren Gärten wachsen Pflanzen aus allen Herren Ländern, wie Pinien, verschiedene Palmenarten, Zitronen, Orangen, Mandeln und viele exotische Setzlinge, die die Kapitäne über die Jahre von ihren Fahrten mitgebracht haben. Leider können die Gärten nicht besichtigt werden, da die Häuser alle in Privatbesitz sind. Besonders sehenswert sind das „Schiffahrtsmuseum (Pomorski muzej)“, direkt am Kai gelegen, mit alten Navigationsgeräten, Seekarten und Bildern, Bibliothek und Ölgemälden mit Dampfschiffen, die Kirche der Verkündigung und die Pfarrkirche. Etwas außerhalb von Orebic befindet sich als besonderes Highlight das Franziskanerkloster aus dem 15. Jh. Die von Mihoc Radisic 1486 erbaute Klosterkirche birgt in ihrem Inneren Motivbilder von Segelschiffen, sowie einem Madonnarelief von Nikola Fiorentinac. Von der Loggia vor dem Kloster, haben Sie einen herrlichen Blick über Peljesac und das benachbarte Korcula. Hier oben verlief einstmals die Grenze zwischen Kocula, das zu Venedig gehörte und dem grossen Rivalen Dubrovnik. Orebic bietet eine unberührte Natur, wunderschöne Strände und zahlreiche gastronomische Spezialitäten, vor allem frischen Fisch und bekannte einheimische Weine. In der Nähe finden sich vorgeschichtliche Spuren und Überreste römischer Landvillen. Besonders in seinem westlichen Teil, Dank einer außerordentlichen Natur mit sonnigen Kies- und Sandstränden, erlebt man einen angenehmen Aufenthalt und Erholung. Am 1,5 km langen Stadtstrand tummeln sich in den Sommermonaten hunderte von Urlaubern. Wer es ruhiger haben möchte, fährt mit einem der zahlreichen Taxiboote auf die Insel Badija, Mala Stupa oder die FKK-Insel Velika Stupa. Von Orebic legt die Fähre in Richtung Korcula ab. In den Sommermonaten fährt sie alle 30 Minuten.
Podobuce (280 Einw.) ist eine ehemalige Piratenbucht mit ca. 20 bewohnten Häusern. Zusammengedrängt liegt der alte Ortskern am Hang mit seinen Natursteingemäuern, umgeben von Weinterrassen, eingebettet in den Bergen. Die Bucht ist autoverkehrsfrei und bietet damit, beim Baden am sonnigen Kiesstrand, eine besondere Ruhe. Hinter dem Ort führt ein Pfad zu den Felsklippen, danach folgen kleine Kiesbuchten. Die Bootsverbindung, die durch die Fischer angeboten werden führt zu weiteren Buchten. Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten findet man im 7 km entfernten Orebic.
Der sehr kleine Ort Dingac liegt an der zum offenen Meer gewandten Seite. Die Zufahrt führt über Potomje durch einen 400 m langen, schmalen Tunnel. Am Ende des Tunnels öffnet sich dem Besucher ein herrliches Panorama aufs Meer und Dingac. Hier kann man die absolute Ruhe und Stille der Natur genießen. Der Felsstrand und die rauhe Küste verleihen dem kristallklaren Wasser eine besonders beeindruckende Farbe, die in dieser Form selten an der Adria zu finden ist. Der kleine Kiesstrand ist hier eine angenehme Überraschung. In Dingac findet man zwei kleine, private Restaurants, ansonsten muß man sich im 4 km entfernten Potomje versorgen. Hier wird der über die Landesgrenze bekannte „Dingac“ Wein angebaut, der seit 1961 der erste geschützte kroatische Prädikatswein mit beschränkter Erzeugung ist. Bereits 1910 hat dieser Wein auf der Pariser Weinausstellung eine Goldmedaille erlangt. Ein weiterer hervorragender Rotwein ist „Postup“, der 1967 das Gütesiegel des Qualitätsweines erreichte, sowie der weiße und rote „Peljesac“ (süß, gefällig) und der „Potomje“ (trocken).
Die traumhaft idyllische Bucht Crkvice, mit ca. 15 Häusern, liegt an der Ostküste der Halbinsel. An der macchiagrünen Küste, mit vielen Felsbuchten die lange Kiesstrände bieten war der Ort Crkvice, einst Verladestation für den Wein. In Crkvice hat man das Gefühl auf einer einsamen Insel zu sein. Diese unberührte, natürliche Gegend, mit einem hervorragenden Klima, vermittelt eine besondere Ruhe und Stille, die man sonst sehr selten findet. In der Nähe befinden sich einige kleine Buchten, welche sehr geeignet sind für Fischfang und Nudismus. Dies ist die noch ganz unberührte Natur, wo sich der Mensch wie Robinson fühlen kann und doch so nah an der Zivilisation ist. Neben dem Fischfang gibt es auch andere Aktivitäten, die gemeinsam mit dem Besitzer ermöglicht werden können, wie z.B. Muschelsuche, Fang des Bilchs (war schon bei den Römer eine besondere Delikatesse) und deren Zubereitung. Außerdem können Picknick´s und Ausflüge organisiert werden. Eine andere Attraktivität ist der abendliche Gesang der Einheimischen am Strand, der jeden Abend stattfindet. In Kuna befindet sich zudem eine Ambulanz, Post, Bank, Einkaufsmöglichkeit, Obst- und Gemüsemarkt, und die Museumsgalerie des großen, kroatischen Malers C. M. Medovic.
Trstenik ist ein kleiner Ort an der Südküste mit knapp 100 Einwohnern. In früheren Zeiten war der Ort aber wesentlich grösser und war ein wichtiger Hafen für Wein und Oliven. Noch heute legt hier die Fähre nach Mljet an.
Hier gibt es einen recht netten Platz mit viel Grün und einen Kiesstrand. Den Weinliebhabern wird Trstenik vielleicht ein Begriff sein. Hier hat der bekannte Winzer Grgic seine Zelte aufgeschlagen.
Trpanj ist ein Fährhafen mit langer Tradition. Der Hafen verbindet die Halbinsel mit Ploce am Festland. Jahrhundertelang wurde hier der Wein der Halbinsel verschifft. Per Esel wurde der Wein vor allem aus der Dingac-Gegend hier her gebracht. Heute sind es Autofähren, die den grössten Anteil ausmachen. Der Ort ist von hohen Bergen umgeben. Die Strasse nach Trpanj führt durch ein Tal mit steil aufsteigenden Flanken, vorbei an kleinen Weinanbauflächen. Ein Spaziergang an der Uferpromenade führt Sie vorbei an einigen Cafes und Bars. Fährt man von Trpanj nach Duba gelangt man zu mehreren schönen Kiesstränden.
Umgebung & weitere Orte:
Peljesac ist eine der bedeutensten Weinregionen Kroatiens. Von hier stammt auch der Dingac, der hier an der steilen Südküste angebaut wird. Neben dem ehemals staatlichen Dingac-Weingut haben sich einige kleinere Winzer in der Gegend etabliert. Angebaut wird überwiegend die Traubensorte Plavac mali, die mit dem Zinfandel verwand ist. Daraus werden sowohl der Dingac, als auch der Postup gekeltert. Außerdem werden Weißweinsorten angebaut, wie der Posip. Familie Grgic lebt in Trstenik Der Winzer Grigic hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. 1958 wanderte er mit 20 Dollar in der Tasche nach USA aus, um dort im Weinbau zu arbeiten. Das tat er sehr erfolgreich. So erfolgreich, dass er heute als einer der wichtigsten Winzer im Nappa Valley bezeichnet wird. 1996 kehrte er nach Kroatien zurück und baute das Weingut Grgic in Trestenik auf. Hier keltert er Plavac mali und den weissen Posip. Beide Sorten reifen im Barrique-Fass, wenn auch unterschiedlich lange. Sie können direkt vor Ort die Weine probieren und natürlich auch kaufen. Auch Winzer Ivo Skaramuca vertraut auf Plavac mali, den er in Dingac bei Potomje, der besten Lage der Halbinsel Peljesac anbaut. Er keltert die Traube in zwei Varianten, den Plavac und den Dingac. Probieren können Sie die Weine in Potomje wo er direkt abgefüllt wird. Besuchen Sie auch einmal den Ort Dingac. Dazu fahren Sie von Potomje kommend durch einen Naturtunnel und folgen dann einer schmalen Strasse hinunter bis zu dem Ort. Frano Milos in Ponvikve ist ein Vertreter des traditionellen Weinbaus auf Peljesac. Er ist der einzige Winzer von Bedeutung, der auf der Südhälfte von Peljesac Wein anbaut. Er produziert schwere und sehr gehaltvolle Weine, die einen recht hohen Alkoholanteil aufweisen. Sehr ansprechend ist der Plavac. Außerdem führt er Auslesen und einen sehr kräftigen Dessertwein.
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