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Die berühmte Treppe zur Altstadt
Vogelblick auf Korcula
St.-Markus-Kathedrale
Traumhafte Natur
Einladende Treppe
Blick auf die Wehrmauer
Blick auf den Hafen
Eingang der Kathedrale
Moreska Ritterspiel
Kirchlein Sv. Petar
Statue Bekennender Jesus
Kuppel der Kapelle Svi Sveti
Zeit zum Träumen
Dicker Wehrturm
Platz zum Baden ist Überall
Enge Gässchen
Säule von 1569
Wehrturm an der Südseite
Detail an einer Kirche
Noch ein Blick auf Korcula
Kirche Außerhalb der Stadt
Sandstrand in Lumbarda
Kiche Sv. Petar in Lumbarda
Pfarrkirche Allerheiligen in Blato
Weinanbau im Hinterland
Detail der Svi Sveti Kirche
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| | 1) Allgemeine & wichtige Hinweise
2) Geschichte & Kultur
3) Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
4) Inselbesichtigung & Rundfahrt
5) Umgebung & weitere Orte
6) Mehr Bilder von Korcula
Allgemeine & wichtige Hinweise:
Eine der schönsten und größten der tausend Inseln Kroatiens ist die Insel Korcula. Die Küste der Insel hat eine Länge von 182 km, deren Reiz durch 195 unberührte Buchten und Kaps noch größer wird. Das Archipel von Korcula zählt 48 Inseln. Ein ökologischer Garten erinnert durch das Singen der Vögel und das Zirpen der Zikaden an ein verlorenes Paradies. Rund um die Hauptinsel befindet sich ein Archipel bestehend aus 14 kleinen Inseln. Die internen Straßenverbindungen auf der Insel sind gut und die Verbindung zum Festland wird durch eine Fähre gesichert, die zwischen Orebic und Korcula regelmäßig verkehrt. Die Insel ist für ihr sonnenreiches Wetter und milde Klima bekannt. Die mittlere Lufttemperatur im Januar beträgt etwa 10 °C, im Juli 26,9 °C. Der Tourismus hat auf der Insel eine lange Tradition. 1912 wurde das erste moderne Hotel, Korcula, eröffnet (Gebäude aus dem Jahre 1871). Schon jahrzehntelang genießen die Gäste von der Hotelterrasse aus den Sonnenuntergang, was im Frühsommer ein besonderes Erlebnis ist. Das touristische Angebot besteht aus vielfältigen Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements, Autocamps), Jachthäfen, Sport- und Freizeitprogrammen, besonders Wassersport, organisierten Ausflügen und ganz besonders Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen, wobei die weithin bekannten Säbeltänze Moreska und Kumpanija einen wichtigen Platz einnehmen. Das gastronomische Angebot umfaßt außer Fischspezialitäten auch die einheimischen Qualitätsweine (Posip, Rukatac, Grk, Plavac). Weitere Leckereien sind die traditionellen Backwaren (Cukarini, Krostule, Prikle). Für Sportfreunde stehen zahlreiche Tennisplätze sowie Verleihstellen für Windsurf- und Surfbretter zur Verfügung; man kann außerdem an ein- oder mehrtägigen Segel- oder Jachtfahrten teilnehmen oder in Begleitung professioneller Taucher die Welt unter Wasser erkunden. Kinder buddeln gerne an dem langen Sandstranden des Örtchens Lumbarda.
Geschichte & Kultur:
Ein Blick auf die Geschichte von Korcula zeigt die stürmische Vergangenheit der Insel. Bereits im 4. Jh. vor Chr. wurde sie ?Korkyra Melaina? von den neuen griechischen Zuwanderern benannt. Der Name lautet übersetzt ?Schwarzes Korcula?, vermutlich wegen den dunklen dichten Nadelwäldern. Schnell begann der Handel mit den anderen Kolonien, wie Tragurion (Trogir), Issa (Vis) und der wichtigsten Handelsstadt Salona (Solin). 35 v. Chr fiel Korcula nach langen schweren Kämpfen an die Römer. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wechselten die Besitzer und Herrscher ständig. Keine andere Insel hatte eine so lange Liste von neuen Herren. Als erstes gelang es den Ostgoten sie in Besitz zu nehmen, gefolgt von den Byzantinern. Neretvanische Seeräuber stritten mit venezianischen Adligen, später nahmen ungarische Könige die Insel in ihren Machtbereich hinein. Die Handelsmacht Venedig übernahm die Herrschaft von 1420 bis 1797, in der Zeit wurden befestigte Siedlungen im Landesinneren angelegt, die den Küstenbewohner als Rückzugspunkt vor den Türkenangriffen diente. Die napoleonische Armee gelang es Korcula einzunehmen, wurden aber nach einer Seeschlacht von den Russen geschlagen, die dann kurzzeitig die Verwaltung übernahmen. Die Briten die ebenfalls ein kurzes Intermezzo auf der Insel hatten gaben die Macht an die Österreicher ab. Von 1918-1921 und von 1941-1943 okkupierten die Italiener das idyllische Fleckchen Erde. Die Deutschen und Titos Partisanen lieferten sich 1944 schwere Kämpfe. Vom letzten Krieg im 20. Jh. blieb die Insel zwar verschont, hatte aber auf Grund des nahen bosnischen Krisenherdes einen enormen Tourismuseinbruch zu verzeichnen. Heute ist Korcula wieder ein begehrtes Ziel vieler Touristen.
Der Festtag für den Stadtheiligen Sveti Theodor ist ein ganz besonderer Tag. Am 29. Juli wird seit nunmehr 400 Jahren die Moreska gefeiert. Der wilde Säbeltanz ist ein farbenfrohes Ritterspiel, wo in sieben akrobatischen Tanzformationen mit funkensprühenden scharfen Säbeln gefochten wird. Die Geschichte der Moreska begann im 15. Jh. mit den Angriffen der Türken und beschreibt des Zweikampf zwischen den ?Weißen? , rot kostümierten Kämpfern des ?König Osmans? gegen die ?Schwarzen?, die schwarz kostümierten Kämpfer des ?Königssohns Moro?, die die Braut des Osmans ?Bula? entführt haben. König Osman steht für das christliche Abendland, während Moro Anführer der in türkischen Diensten stehenden Maueren ist. Mit laut klirrenden und funkensprühenden Säbeln werde streng vorgegebene Figuren gefochten. Das ganze wird an unterschiedlichen Stellen der Altstadt wiederholt und begleitet von dumpf klingenden Trommeln. Die Braut Bula fleht in einem dramatische Dialog vergebens um Frieden. Der Kampf geht solange weiter, bis die ?Schwarzen? besiegt werden und Osman seine Braut befreit und damit zurückgewinnt. Ein kleiner Tip: In der Grünanlage neben dem Parkhotel werden häufig kleiner Szenen wiederholt.
Das Ritterspiel Kumpanija, welches am 23. April ausgetragen wird ist noch viel älter als die ?Moreska?. 18 Figuren führen einen streng vorgeschrieben Tanz auf, indem ebenfalls die Säbel klirrend gekreuzt werden.
Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick:
Stadt Korcula:
Neubarocke Treppe von 1907
Loggia von 1584
St.-Markus-Kathedrale (Katedrala Sveti Marko) 14. Jh.
Votivkapelle St. Rochus (Sveti Roc) 1525 mit Glockenturm
Arneri-Palast
Marco-Polo-Haus (Kucea Marka Pola) 13. Jh.
Renaissancepalast Gabrielis 16. Jh. mit Stadtmuseum
Bischofspalast (Opatska palaca) 17. Jh.
Kapelle der Madonna von Ploce von 1531
Rathaus (1525) mit Säule (1569)
Kirche St. Michael von 1408
Lantor von 1650
Revelin, viereckiger Turm 1493-96
Allerheiligenkirche (Svi Sveti) 15. Jh.
Tiepolo-Turm und Barbarigo-Turm
Dominikanerkloster mit Kunstsammlung 1505
St.-Nikolaus-Kirche 1505-1665
Maksimilijan-Vanka-Gedenkmuseum 1969
St.-Blasius-Festung (Fort Wellington) 1813
Insel Korcula:
St.-Justinus-Kirche in Biline
Bucht Prizna und Bili Zat mit Natursandstrand in Lumbarda
Mittelalterliche Peterskirche (Sv Petar) in Lumbarda
Geburtshaus von Frane Krsinic (1897-1982)in Lumbarda
Franziskanerkloster 15. Jh auf Insel Badija
Barmherzigkeitskirche (Gospa Milosrdna) 15. Jh. auf Badija
Kastell Jakov Banicevic (1466-1532) in Zrnovo
Pfarrkirche St. Martin (Sveti Martin) in Zrnovo
Pfarrkirche St. Petrus (Sveti Petar) 16. Jh. in Cara
Kastell Spanic 17. Jh. in Cara
Dorfloggia 17.-18. Jh. in Smokvica
Kastelle korculanischer Patrizier in Smokvica
Heilschlamm in Brna
Renaissance Palais der Familie Arneric in Blato
Pfarrkirche Allerheiligen (Svi Sveti) 17.-18. Jh in Blato
Schöne Villen in Vela Luka
Grotte ?Vela spilja? nahe Vela Luka
Inselbesichtigung & Rundfahrt:
Das Hafenstädtchen Korcula (ca. 3300 Einw.)liegt an der Nordostküste der gleichnamigen Insel, auf einer kleinen, über eine schmale Landenge zu erreichenden Halbinsel. Sie ist eine typische dalmatinische Stadt und das touristische und wirtschaftliche Zentrum der gleichnamigen Insel. Sie zählt zu den besterhaltensten mittelalterlichen Städten, reich an Museen, Kirchen und Kapellen aus der Gotik und Renaissance. Im Jahre 1214 wurde das Statut von Korcula, eines der ältesten juristischen Dokumente in diesem Teil Europas, rechtskräftig. Im selben Jahrhundert soll der berühmte Weltreisende und Entdecker Marco Polo in Korcula geboren sein, darauf beharren die Korculaner stur. Das umliegende Küstengebiet ist mit Kiefern bewachsen, die im Sommer einen erfrischenden Schatten spenden. Dem Hafen ist in östlicher Richtung eine kleine Inselgruppe vorgelagert. Der Hafen besteht aus einem westlichen und einem östlichen Teil. Der Jachthafen Korcula liegt an einer Bucht im Osten der Stadt. Korcula, der historische Mittelpunkt der Insel, zeichnet sich aus durch seine außerordentlich schöne Lage am Kanal von Peljesac, seinen vielzähligen Bau- und Kulturdenkmälern sowie seine reiche Tradition im Bereich von Seefahrt, Schiffbau und dem Steinmetzhandwerk. Eine Landstraße verbindet die Stadt mit den anderen Orten der Insel. Verpassen Sie nicht die einmaligen Ritterfestspiele in der Monaten Juli und August. Traditionsgemäß feiert man in Korcula auch den am Dreikönigstag beginnenden Fasching sowie die Osterwoche mit Umzügen verschiedener Brüderschaften, besonders eindrucksvoll ist die Karfreitagsprozession. Weitere kirchliche Feiertage sind der Peter-und-Pauls-Tag (29. Juni, mit Freudenfeuern), Mariä Himmelfahrt (15. August) und der St.-Martins-Tag (im November), wenn der Most ?getauft? und ?in Wein verwandelt? wird. In den Sommermonaten gibt es Musikveranstaltungen, Gastauftritte von Theater- und Folkloreensembles, Sportveranstaltungen, Segelregatten.
Die Altstadt Korcula, entdeckt man am Besten zu Fuß. Vom Pier, das sich vor der Loggia aus dem Jahr 1584 erstreckt, führt eine neubarocke Treppe (1907) in die Altstadt. Auf dem Stadtplatz erhebt sich die St.-Markus-Kathedrale (Katedrala Sveti Marko) (von der ursprünglichen Kathedrale aus dem 14. Jh. sind nur die Altarnischen dreier Schiffe erhalten). Der Dombau wurde Ende des 15. Jh. im Übergangsstil von der Gotik zur Renaissance abgeschlossen. Unter den ersten Baumeistern ist ?Bonino aus Mailand? (Hauptportal von 1412); am Bau sind ferner ?Hranic Dragosevic, Ratko Ivanic? und gegen Ende des Jh. ?Marko Andrijic? (Glockenturmlaterne) beteiligt. 1525 baut Marko Milic Pavlovic die große Votivkapelle St. Rochus (Sveti Roc) an das Nordschiff an. Das Altargemälde der Hl. Dreifaltigkeit in der Südapsis ist ein Werk von ?Leandro Bassano?. Zu bewundern sind im Altarraum: das Chorgestühl (Vicko Tironi, 1795_96), das gemeißelte Ziborium über dem Hauptaltar mit den Skulpturen der Jungfrau Maria und des Erzengels Gabriel (von Marko Andrijic, 1486?90), das Altarblatt mit der Darstellung des hl. Markus mit den hl. Bartholomäus und Hieronymus (ein Jugendwerk von Jacopo Tintoretto aus dem Jahr 1550), ferner das Relief eines Lamms aus dem 13. Jh. sowie das Gemälde Mariä Verkündigung (mit Stilmerkmalen Tintorettos). Alle drei Altargemälde auf dem der ?Madonna von Karmel? geweihten Barockaltar in der St.-Rochus-Kapelle stammen von Carlo Ridolfi (1642); der Autor der Heiligenschnitzbilder auf dem barocken Marmoraltar des hl. Rochus ist ?Franjo Ciocic-Cucic? (um 1576). Im Erdgeschoß des Glockenturms (1967-69 umgebaut) wurde eine Taufkappele eingerichtet; darin befinden sich die Plastiken: Der auferstandene Christus (Frano Krsinic, 1968), Pieta (Ivan Mestrovic, 1915) und Muttergottes (Ivo Kerdic, 1926). Im Südschiff der Kirche, neben ausgestellten Kanonenkugeln und Hellebarden aus der Zeit der Türkenkriege (1571), sieht man eine Ikone der Muttergottes aus dem 14. Jh., die sich ursprünglich im Inselkloster von Badija befunden hatte. Gegenüber der Kathedrale steht der heute unbewohnte, im Stil der Spätgotik erbaute Arneri-Palast mit einem schönen Renaissancehof. Daneben sieht man den Renaissancepalast Gabrielis aus dem 16. Jh., in dem 1957 das Stadtmuseum eröffnet wurde, dessen Exponate die auf Korcula betriebenen Handwerke des Schiffbaus, des Seewesens und der Steinbearbeitung (Galerie mit Werken einheimischer Künstler) dokumentieren. Das Marko-Polo-Haus (Kucea Marka Pola) ist täglich von 8-22 Uhr geöffnet. Neben dem Dom steht der einstige, im Übergangsstil von der Renaissance zum Barock (17. Jh.) erbaute Bischofspalast (Opatska palaca) (Korcula war von 1300?1828 Bischofssitz) mit einem reichen ?Klosterschatz?, der 1954 gegründet wurde und neben Meßgeschirr und Meßgewändern ein Polyptychon von ?Jurjev Trogiranin? aus dem Jahr 1431 birgt. Geöffnet Mai-September von Mo-Sa 8-12 und 17-20 Uhr. An dem kleinen Stadtplatz steht das Rathaus (Erdgeschoß mit Arkaden aus dem Jahr 1525, Obergeschoß 1866 ausgebaut), an das sich die Kapelle der Madonna von Ploce (1531) anlehnt, die zum Gedenken an die 1483 vor Korcula ausgetragene Seeschlacht zwischen Aragonen und Venezianern errichtet wurde. Darin befinden sich ein Gemälde der Muttergottes mit goldenem Mantel aus dem Jahre 1722 sowie zwei venezianische Kanonen. Der Turm Mali Revelin bekam 1499 seine heutige Form. Vor dem Rathaus sieht man eine 1569 errichtete Säule und ihr gegenüber die Kirche St. Michael (1408 erstmals erwähnt; 1615 erneuert) mit Renaissancekanzel im Innern; das Gemälde auf dem Marmoraltar stammt von ?Domenico Maggioto?. Aus der
Altstadt von Korcula führt das Landtor (1650) unter dem Revelin hindurch, einem monumentalen viereckigen Turm (1493-96), von dem aus man bis zur Brücke weitergeht. Hier betritt man die einstige Stadtmauer. Der Weg führt zur Allerheiligenkirche (Svi Sveti) (Beginn des 15. Jh., später erneuert), die im Innern eine kassettierte Decke (bemalt um 1713 von Tripo Kokolja), ein Polyptychon mit der Darstellung Marias als Fürbitterin von ?Blaz Jurjev Trogiranin? (1438_39), ein Ziborium (15. Jh.) und darunter eine geschnitzte Barockpieta von ?Raphael Donner? birgt. Die Kirche ist mit einem Saal verbunden, in dem sich eine Ikonengalerie mit Gemälden einheimischer Renaissancemeister und ein Prozessionskreuz von ?Ivan Progonovic? (15. Jh.) befinden. Am Nordende der Halbinsel steht der halbrunde Tiepolo-Turm, am Pier des Westufers der Barbarigo-Turm. Die westliche Küstenpromenade führt an einer kleinen Bucht entlang zum Dominikanerkloster mit der zweischiffigen St.-Nikolaus-Kirche; das ältere Schiff wurde um 1505 beendet, das zweite entstand 1665. Das Altargemälde im rechten Schiff stellt das Martyrium des ?hl. Petrus Martyr? dar (eine alte Kopie des Gemäldes von Tizian). Im neuen Schiff steht der barocke St.-Nikolaus-Altar (1629). Das Kloster besitzt eine Kunstsammlung. In der Nähe, auf dem Kap Sveti Nikola, wurde 1969 in einem kleinen Sommerhaus das Maksimilijan-Vanka-Gedenkmuseum mit Bildern, Zeichnungen, Terrakotten und Dokumenten des Künstlers (1889?1963) untergebracht. Aus der Vorstadt vor dem Landtor führt der Weg in den Hober-Park und zur 1813 von den Engländern errichteten St.-Blasius-Festung (Fort Wellington) auf der unterhalb der Stadt liegenden Anhöhe. Im Vorort ?Biline? steht die klassizistische, achteckige St.-Justinus-Kirche.
Zwei der schönsten Buchten mit den Namen ?Prizna? und ?Bili Zat?, wo die Natur herrliche Sandstrände geschaffen hat, findet man in dem kleinen Ort Lumbarda der ca. 7 km südöstlich von der Stadt Korcula liegt, an der Ostspitze der Insel. Der Ort mit Marina und Hafen ist von weiten langen Weinfeldern umgeben. Nur von dort kommt der Grk-Wein der für seine goldgelbe Farbe mit dem trockenen Geschmack bekannt ist. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die kleine mittelalterliche Peterskirche (Sv Petar) mit einem hübschen Altar. Gleich daneben befindet sich das Geburtshaus des kroatischen Bildhauers Frane Krsinic (1897-1982).
Weitere Bademöglichkeiten bieten die ca. 20 vorgelagerten Inselchen die man mit dem Boot ansteuern kann und die in den Sommermonaten äußerst beliebt sind. Die größte davon Badija hat eine äußerst reizvollen Fels- und Kiesstrand. Ein Franziskanerkloster aus dem 15. Jh. liegt hier umrahmt von Kiefern und Zypressen. Der Kreuzgang von 1477 ist ein besonderes Beispiel für die dalmatinische Baukunst der Gotik. Heute dient das Kloster als Sportzentrum. Die kleine Barmherzigkeitskirche (Gospa Milosrdna) aus dem 15. Jh. sollte man au jeden Fall besichtigen.
Fährt man die Inselhauptstraße entlang, kann man eine wechselhafte Umgebung genießen. Der Weg windet sich hinauf zum Ort Zrnovo. Hier kann das Kastell des Humanisten ?Jakov Banicevic? (1466-1532) im Ortsteil Postrana besichtigt werden. Gleich in der Nähe steht die kleine Pfarrkirche St. Martin (Sveti Martin).
Etwa 20 km weiter passiert man das Dorf Cara. Sehenswert ist die renovierte Pfarrkirche St. Petrus (Sveti Petar). Der venezianische Meister Leandro Bassano (1557-1622) schuf das Altarblatt mit der Darstellung des ungläubigen Thomas. Das Kastell Spanic aus dem 17. Jh. befindet sich gleich neben der Kirche.
Hinter dem Dorf Cara in ca. 4 km Entfernung liegt das malerische Dorf Smokvica, welches mit barocken Häusern und Kastellen korculanische Patrizier sowie einer Dorfloggia aus dem 17.-18. Jh. aufwarten kann.
An der Südküste der Insel etwa 4 km von Smokvica entfernt, liegt der kleine Hafen Brna. Neben einigen Hotels und Appartements ist der Ort für seinen Heilschlamm bekannt.
Folgt man der Strasse weiter in Richtung Vela Luka gelangt man nach Blato. Der Ort, der von lange von Bäumen gesäumte Alleen geprägt ist, ist eine der größten Ansiedlungen im Landesinneren. Besichtigt werden kann das Palais der ?Familie Arneric? im Stil der Renaissance und des Barock. Eine schöne Loggia steht direkt am Hauptplatz des Ortes. An der Pfarrkirche Allerheiligen (Svi Sveti) aus dem 17.-18. Jh. kann man schön gestaltete Steinfiguren bewundern. Das Altarblatt ist eine Arbeit des Bellini Schülers Girolamo da Santacroce aus dem 16. Jh. Am 23. April finden sich hier mehrere Tausend Menschen ein um das Ritterspiel ?Kumpanija? anzusehen. Eine genaue Beschreibung finden sie unter dem Punkt Geschichte und Kultur.
Ziel der Fahrt über die Insel ist die westlichste Hafenstadt Vela Luka, die an einer tiefen Bucht gelegen ist. Von hier verbindet die Fähre die Inseln Lastovo und Hvar mit der größten dalmatinischen Stadt Split. Viele Sehenswürdigkeiten hat der Ort nicht, außer einigen schöne Villen. Die kleine Hafenpromenade umsäumt mit Palmen bietet Cafes und Restaurants. Reizvoller sind die einsamen Badebuchten in der Umgebung. In einer dieser Buchten wurde 1974 die Grotte ?Vela spilja? entdeckt. Kleine Boote verbinden von Vela Luka aus die vorgelagerten Inselchen ?Osjak? und ?Proizd?.
Umgebung & weitere Orte: | |
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