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   Startseite > Land und Leute > Alle > Makarska
1) Allgemeine & wichtige Hinweise
2) Geschichte & Kultur
3) Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
4) Besichtigung & Stadtrundgang
5) Umgebung & weitere Orte
6) Mehr Bilder von Makarska

Allgemeine & Wichtige Hinweise:
Der Ort liegt an einer großen Bucht die vom Südosten von dem Kap Osejava und vom Nordwesten von der Halbinsel Sveti Petar begrenzt ist. Das Klima ist mediterran, im Winter bläst ein starker Nordwind. Es gedeihen Weinreben, Oliven, Feigen und die meisten Einwohner leben vom Fischfang. Doch auch der Tourismus läuft gut, denn Makarska gehört zu den beliebtesten Reisezielen im Süden Dalmatiens. Verwunderlich ist das nicht, denn die kleine romantische Hafenstadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Die Sonnenanbeter können sich den ganzen Tag am 1500 m langen Kieselstrand Donja Luka aalen. FKK-Freunde haben ihr Revier südlich der Stadt am Nugal-Strand. Für die aktiven Urlauber ist auch gesorgt, denn Makarska liegt direkt am Hang des Biokovo-Gebirges. Die faszinierende Landschaft ist wie geschaffen für Wanderungen und Radtouren. Am Abend lädt dann die palmengesäumte Uferpromenade mit ihren vielen Geschäften und Cafes jedermann auf einen Spaziergang ein.

Kultur & Geschichte:
Makarska hatte viele Herren und wurde häufig erobert und zerstört. Römer, Ostgoten, Byzantiner, kroatische Könige und Bosnische Freudalherren beherrschten einst die Region. Die Ansiedlung aus antiker Zeit (wahrscheinlich Muccurum) wurde der Geschichte nach im Jahre 548 durch den Ostgotenkönig Totila zerstört. Später war sie einer der Hauptstützpunkte der slawischen neretvanischen Seeräuber. Im Jahre 887 erlag die venezianische Flotte in der Nähe von Makarska eine ihrer größten Niederlage. Um 1499 mußten die Venezianer die Gegend den Türken überlassen, die den Hafen ausbauten und den Ort befestigten. Erst im Jahre 1699 gelang es den Venezianern die Türken endgültig von der dalmatinische Küste zu vertreiben. 1797 fiel Makarska, nach dem Untergang Venedigs an Österreich und wurde schon 1806 von den Franzosen unter Marschall Marmont besetzt. In der nur 7 Jahre dauernde französischer Herrschaft erlebte die Stadt einen spürbaren Aufschwung. Zwischen 1813 – 1918 versuchten die Österreicher mit Ihrer Italianisierungspolitik das Gebiet zu beherrschen, scheiterten aber an der starken Prokroatischen Volkspartei.

Alle Sehenswürdigkeiten auf einen Blick:
Barockkirche Sveti Marko
Zwei Barockpaläste, Palais Ivanisevic und Palais Tonoli
Stadtmuseum (Gradski muzej) im Palais Tonoli
Franziskanerkloster
mit Malakologische Museum (Malakoloski muzej)
Nationalpark Biokovo

Besichtigung & Stadtrundgang:
Unser Rundgang beginnt auf dem unverfehlbaren Platz von Makarska Kacicev trg. Der Name stammt von dem heimischen Dichter und Philosophen Andrija Kacicev Miosic (1704 – 1760), dessen Abbild in Form einer Statue die Platzmitte einnimmt. Südlich vom Platz steht die Kirche der Stadt, Sveti Marko. Sie wurde 1766 im Stil des Barocks mit einem einfachen venezianischem Glockenturm vollendet.
Im weiteren wird der Platz umschlossen von zwei Barockpalästen. Der Palais Ivanisevic hat einen prachtvollen Innenhof und im Palais Tonoli hat sich das Stadtmuseum (gradski muzej) einquatiert. Unterhalb des Platzes führt eine breite Treppe zur Uferpromenade. Wenn man diese nach Osten entlang läuft, über die Marineta und Franjevacki put , stößt man auf die ehemalige Benediktinerabtei mit seinem Klosterhof aus dem Jahre 1400, der 1540 erneuert wurde. Die alte einschiffige Klosterkirche hat einen barocken Glockenturm aus dem Jahre 1715, auf Ihrem Hauptaltar das Gemälde „Mariä Himmelfahrt“ von 1760 gemalt von Pieter de Coster. Heute ist diese Abtei ein Franziskanerkloster, das mit einer Kunstgalerie und dem sehenswerten Malakologischem Museum (Malakoloski muzej) beeindrucken kann. Es besitzt eine der größten Muschel- und Schneckensammlungen der Welt.

Umgebung & weitere Orte:
Makarska liegt am Fuße des Biokovo-Gebirges, und ist aus diesem Grund idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in dieser Gebirgsregion. Die faszinierende Landschaft rund um den höchsten Gipfel Sveti Jure (1767m), in der Gemsen, Mufflons und Luchse leben und über 2000 Pflanzenarten gedeihen, wurde als Nationalpark Biokovo unter Schutz gestellt.
Für kurze Wanderungen wurden einige Pfade mit einem roten Punkt markiert, den man an Bäumen oder Steinen findet. Die Besteigung der Bergspitze erfordert allerdings Wandererfahrungen, Ausdauer und eine zweckmäßige Ausrüstung. Von den Dörfern Veliko Brdo und Makar kann man in ca. fünf Stunden bis zur Bergspitze hinaufsteigen – nicht vergessen: immer den roten Makierungen nach.
Für weniger begeisterte Kletterfreunde gibt es auch noch eine bequemere Möglichkeit den Sveti Jure zu erklimmen. Man setzt sich in sein Auto und folgt der allerdings eher schlecht ausgebauten Strecke südlich vom Ortsausgang. Die Straße schlengelt sich in Serpentinen die nahezu senkrechte Wand empor bis zur ersten Berggaststätte Vrata Biokovo unmittelbar vor der Kammhöhe. Von hier hat man auch schon eine bezaubernde Aussicht. Und zum ersten Mal sieht man nicht mehr nur Inselketten sondern auch das weite offene Meer. Auf der Terrasse der Gaststätte können Sie dann bei Peka-Topf, Käse, Schinken, Wein oder selbst gemachten Kräuterlikör den Ausblick genießen. Nach der Verschnaufpause folgen Sie der Straße einfach weiter durch die Wolken hindurch, bis zur Spitze des Sveti Jure. Von Makarska aus verkehren auch Fähren nach Brac. Die größte Insel Dalmatiens und die drittgrößte Kroatiens ist einen Besuch wert. Wer allerdings die fast 400 km² große Insel richtig kennenlernen möchte, sollte sich in einem der im Kiefernwald liegenden Hotels in Supetar einquartieren. Das Verwaltungs- und wirtschaftszentrum der Insel hat sich seinen dörflichen Scharm noch bewahrt. Nur die Hinterlandschaft der Verwaltungsgebäuden aus venezianischer und österreichischer Zeit sowie der Hauptplatz mit Kirche, Rathaus und Glockenturm bringen städtisches Flair mit ein.
Die Geschichtsinteressierten sollten es nicht versäumen dem Städtchen Skrip im Landesinneren einen Besuch abzustatten. Hier steht der Radojkovic-Turm ein Überbleibsel der antiken Befestigung, dessen unteren Mauerreihen illyrischen Ursprungs sind. Die mittleren stammen jedoch aus römischen und die oberen aus venezianischer Zeit. Auch die bedeutendste altkroatische Kirche von Brac, Sveti Duk, steht nur einige Meter weiter auf dem Friedhof. Sicherlich bietet die Insel viele kleine kulturelle Leckerbissen. Zu ihnen gehört sicherlich auch die imposante Barockkirche Sveta Marija, das größte und eindrucksvollste Gotteshaus der Insel. Diese Kirche befindet sich auf 400 m Höhe im kleinen Städtchen Nerezisca und ist umringt von mehreren altkroatischen Kirchen.
Der wohl beleibteste Badeort der Insel ist das Fischerdorf Bol. Doch sind es nicht die Fischer, die die Touristen anlocken, sondern das „Goldene Horn“. Dieser Sandstreifen zieht sich nicht an der Küste entlang, sondern ragt mehr als 600 m in das kristallklare Wasser hinaus.

Der beliebte und bekannte Küsten- und Fremdenverkehrsort Brela mit 1500 Einwohnern liegt an der Riviera von Makarska, Mitteldalmatien. 15 km nordwestlich von Makarska, am Fuße des steilen Vorgebirges des Biokovo, lautete der Name einst "Donja Brela". Die Hitze der Sommertage mildert der häufig wehende Maestralwind. Die Temperatur der Herbst- und Wintermonate wird durch den starken Borawind erheblich gesenkt. In der Umgebung gedeihen Oliven und Sauerkirschen (Maraskakirschen). Hier lag die von "Konstantin Porphyrogennetos" (10. Jh.) erwähnte Stadt "Berulia". Der heutige Ort entstand in neuerer Zeit durch den Zuzug von Bevölkerungsteilen aus den Dörfern des Biokovo-Vorgebirges. Die Pfarrkirche aus dem 19. Jh. wurde an der Stelle einer älteren Barockkirche errichtet; am Friedhof liegt eine mittelalterliche Nekropole mit acht Grabsteinen, die Reliefverzierungen (Schilde und Schwerter) aufweisen. In der Kirche befinden sich mehrere Grabsteine aus dem 18. Jh. "Brela ist ein Quell der Schönheit", heißt es. Und in der Tat: dank den dichten Kiefernwäldern, den schönen Stränden, dem klaren Meerwasser und den Trinkwasserquellen ist Brela bereits seit einigen Jahrzehnten einer der reizvollsten Fremdenverkehrsorte Dalmatiens. Seine Vorzüge liegen in den dichten, die traumhaft schönen Kieselstrände säumenden Kiefernwäldern, in den romantischen Küstenpromenaden sowie seinen weithin bekannten Restaurants, in denen man Meeresspezialitäten genießen kann. Das Unterkunftsangebot von Brela gehört zur Spitzenklasse, und so verwundert es nicht, daß die Hotels in Brela oft zu den besten in Kroatien gezählt werden. Neben Badefreuden bietet Brela auch verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten: Tennis, Boccia, Minigolf, Tischtennis, verschiedene Wassersportarten. In den Restaurants werden Speisen der einheimischen und internationalen Küche angeboten. In der Hochsaison finden verschiedene Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt. Ausflüge werden ebenfalls organisiert.

In Baska Voda, dem Hafenstädtchen im Küstenstreifen 9,5 km nordwestlich von Makarska, leben ca. 1600 Einwohner. Die waldreiche Umgebung und die Kieselstrände sorgten für eine intensive Entwicklung des Tourismus. Die Meerestiefe am Hafenkai beträgt 7 bis 11 m, so das auch größere Boote anlegen können. Die Umgebung wurde bereits in der Antike bewohnt. Auf der Anhöhe "Gradina" findet man Spuren einer Siedlung sowie einer spätantiken byzantinischen Festung, möglicherweise des einstigen Biston. Am Südhang ist ein Teil der Wehrmauern erhalten; am Nordhang fand man einige Grabstellen aus dem 2. bis 4. Jh., die heute im Archäologisches Museum von Split ausgestellt werdern. Die spätbarocke Laurentiuskirche entstand höchstwahrscheinlich auf antiken Mauerresten. Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde zu Beginn des 20. Jh. errichtet; hinzu kamen später der Glockenturm und der Pfarrhof (Ante Rozic). In der Kirche befinden sich kunstvolle Kirchenfenster von Josip Botteri-Dini und gemalte Kreuzwegstationen von Josip Biffel aus dem Jahr 1989. Einst war Baska voda ein Fischer-, Bauern- und Handelsort, heute ist es ein modernes Fremdenverkehrszentrum, das sauberes Meerwasser, schöne von Kiefernwald gesäumte Strände sowie gute Hotels und Restaurants zu bieten hat. Die vom Biokovo-Massiv wehende frische Bergluft bietet einen weiteren Anreiz. In den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts errichteten die Brüder "Sikavica" den ersten gastgewerblichen Betrieb im Ort, das Hotel Slavija, dem ein internationales Komitee mit Sitz in London 1936 einen Preis für seine Dienstleistungsqualität verlieh. Nach dem 2. Weltkrieg werden neue Hotels gebaut, der Tourismus erfährt einen starken Auftrieb und bildet in den letzten Jahrzehnten den wichtigsten Wirtschaftszweig. Heute bietet Baska Voda außer Sonne und Meer, Badefreuden und angenehmen Spazierwegen, historischen Denkmälern und einem Museum auch attraktive Kulturveranstaltungen und Unterhaltung. Sehr interessant sind die kirchlichen Feste, besonders der Karfreitagsumzug (durch alle Ortschaften der Gemeinde, ganze 15 km) und der Tag des hl. Nikolaus, des örtlichen Schutzherrn (6. Dezember). Zum St.-Laurentius-Tag (10. August) findet eine Schau männlicher Gesangsgruppen aus dem Küstengebiet von Makarska statt. Es bieten sich vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten (Tennis, Fußball, Handball, Tischtennis, Minigolf, Angeln, Bergsteigen u.a.). In den Abendstunden kann man sich in Lokalen, Diskotheken und auf Tanzterrassen vergnügen. Viele Restaurants und Gasthäuser bieten einheimische Spezialitäten an. Es werden attraktive Ausflüge organisiert. Man kann Spaziergänge zu den am Fuße des Biokovo gelegenen Dörfchen "Bast" und "Topici" machen und von dem einheimischen Käse, Räucherschinken und dem unter der Backhaube gebackenen Brot kosten. Angenehme Spazierwege führen nach "Promajna" und zum Fischerdorf "Bratus", wo man die traditionelle Volksbaukunst bewundern kann.

 
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